Affordable wines and not so easily affordable wines

affordable wine / günstige Weine / expensive wine / teuere WeineOpus One is a very famous wine from Napa Valley, California. I had to chance to taste the vintage 2011 of it together with a few people that are very special to me. It was also a special occasion. So as I try to imply, this is not an everyday wine. It costs around 300€. Let me explain why.

First of all, in a capitalist economy, the price of a good is determined by how much the good is wanted. So, why do so many people want to by this wine? Well, actually, many people want to have it just because it is very popular.  That’s a handicap in todays economy.

Secondly, most of the expensive wines are results of projects, that involve relatively higher investments or costs. This wine is a result of a project by two very  important persons: Robert Mondavi and Baron Philippe de Rothschield. They were both famous and successful in the wine world. Robert Mondavi was a leading vineyard owner in California. Baron de Philippe de Rothschield was the owner of  Chateau Mouton-Rothschield in Pauillac, Bordeaux.  You can read more about them here, or you can just google them.  As you may notice, there is a significant investment in this project in terms of technology, production, marketing, in fact, in every aspect of it.

Anyway, these two important persons decided to produce a Bordeaux blend, which means a blend of grapes used in the blend wines in  Bordeaux -the vintage 2011 was made of Cabernet Sauvignon 71%, Merlot 11%, Petit Verdot 9%, Cabernet Franc 8%, and Malbec 1%- So was Opus One created. Every vintage of this wine has been commented positively and the wine takes place in the upper rows in any kind of wine ranking list.

As mentioned, it was a special occasion for us. We loved the wine, but I can’t tell you how much of the joy was caused by the wine and how much by coming together with the people who I love and who I missed a lot. Yes, this is true. How happy you are affect how you rank the wine. We may go into details of this in another post.

I smelled pencil shaving, bell pepper, and raspberry on the nose. On the palate, it was fruity and velvety with strong and round tannins. I enjoyed swallowing it each time, silky and velvety.  It had a long, beautiful finish. I didn’t even think more than a single second whether or not I liked the wine.

Having said that, I’d like to answer a question which I hear a lot, whenever an expensive wine is being discussed. Is it worth it?

Well, it depends of how much you like wine, and how easily you can afford it. If you drink wine only occasionally, don’t even think about buying it. You don’t need it. The difference that you’ll sense through your tasting buds won’t be as big as the difference between 5€ and 300€. This is also valid for all very expensive wines. There are many other good wines, which are affordable. Go for them. But of course, none of them are Opus One. If you can afford it, and if you are a wine enthusiast, who tries to taste every important wine, then start thinking about getting an opportunity to try it, if not buying it. Not only in order to be able to talk about it, but also in order to know and see on your own, why some wines are praised so much and how they are different than others. Opus One is only one example of such wines. This would be my recommendation and it is usually my own approach to the not-so-easily-affordable wines.

German version:

Opus One ist ein sehr berühmter Wein aus Napa Valley, Kalifornien. Ich hatte die Chance, den Jahrgang 2011 zusammen mit ein paar Leuten zu probieren, die für mich ganz besonders sind. Es war auch ein besonderer Anlass. Also, dieser ist kein alltäglicher Wein. Es kostet durchschnittlich 300 €  – pro Flasche. Lasst mich erklären, warum.

Erstens, in einem kapitalistischem Wirtschaftssystem der Preis von einer Ware ist abhängig davon, wie viel sie erwünscht ist. Warum wollen so viele Leute von diesem Wein haben? Eigentlich wollen viele Leute diesen haben, weil er sehr beliebt ist. Das ist ein Handicap in der heutigen Welt.

Zweitens, die meisten teuren Weine sind Ergebnisse von Projekten, die relativ höhere Investitionen oder Kosten benötigen. Dieser Wein ist ein Ergebnis eines Projektes von zwei sehr wichtigen Personen: Robert Mondavi und Baron Philippe de Rothschield. Sie waren beide berühmt und erfolgreich in der Weinwelt. Robert Mondavi war ein führender Weinbergbesitzer in Kalifornien. Baron de Philippe de Rothschield war der Besitzer des Chateau Mouton-Rothschield in Pauillac, Bordeaux. Man kann hier mehr über sie lesen, oder man kann einfach nur googeln. Wie man von der Webseite von Opus One auch bemerken kann, es gibt eine erhebliche Investition in diesem Projekt im Bezug auf Technologie, Produktion, Marketing, in der Tat, in jedem Aspekt davon.

Jedenfalls entschieden sich diese beiden wichtigen Personen, eine Bordeaux-Mischung zu produzieren. Das bedeutet eine Mischung aus Rebsorten, die in den Weinen aus Bordeaux verwendet werden -im Jahrgang 2011 wurde Cabernet Sauvignon 71%, Merlot 11%, Petit Verdot 9%, Cabernet Franc 8%, und Malbec 1% benutzt-  So wurde Opus One geschaffen. Jeder Jahrgang dieses Weines wird positiv kommentiert und der Wein findet sich einen Platz in den oberen Reihen von Wein-Ranking-Listen in jeder Art.

Wie erwähnt, war es ein besonderer Anlass für uns. Wir liebten den Wein, aber ich kann nicht genau sagen, wie viel von der Freude durch den Wein verursacht wurde und wie viel, indem ich mit den Leuten zusammenkam, die ich liebe und die ich sehr vermisst habe. Ja, das stimmt. Wie glücklich du bist, kann beeinflussen, wie gut der Wein geschmeckt hat. Das kann aber ein Thema für ein anderes Blogpost sein.

Ich roch Bleistift Rasur, Paprika und Himbeere auf die Nase. Am Gaumen war der Wein fruchtig und samtig mit starken und runden Tanninen. Das seidige und samtige Schluck davon habe ich genossen. Er hatte einen langen, und schönen Ablauf. Ich habe nicht einmal mehr als eine Sekunde gedacht, ob ich den Wein mochte.

Nachdem ich das gesagt habe, würde ich gerne eine Frage beantworten, die ich häufig höre, wann immer ein teurer Wein diskutiert wird. Lohnt es sich, einen solchen, teuren Wein zu kaufen?

Es hängt davon ab, wie viel Wert man auf gute Weine legt, und wie einfach man es sich leisten kann. Wenn man nur gelegentlich Wein trinkt, soll man nicht einmal daran denken, diesen Wein zu kaufen. In solchem Fall wäre der Unterschied, den man durch die Verkostungsknospen spüren werden, nicht so groß sein wie der Unterschied zwischen 5 € und 300 €. Dies gilt auch für alle sehr teuren Weine. Es gibt viele andere gute Weine, die erschwinglich sind. Aber natürlich ist keiner von denen ein Opus One. Wenn man es sich leisten kann, und wenn man ein Wein-Enthusiast ist, der versucht, jeden wichtigen Wein zu probieren, dann soll man sich Gedanken machen, um eine Gelegenheit zu finden, den Wein mindestens zu verkosten, wenn nicht zu kaufen. Nicht nur, um darüber reden zu können, sondern auch um selber zu wissen und zu sehen, warum manche Weine so sehr gelobt werden und wie sie anders als andere sind. Opus One ist nur ein Beispiel für solche Weine. Das wäre meine Empfehlung und es ist in der Regel meine eigene Vorgehensweise mit den nicht-so-einfach-erschwinglichen Weinen.

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